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Unterwegs in Europa

An der Berufsbildenden Schule Wirtschaft informierten sich 24 Schüler der „Europa-Klasse“ über den weiteren Fortgang Ihres Projekts: In den Herbstferien werden Sie zweiwöchige Praktika in Norwegen, Großbritannien, Tschechien und der Türkei absolvieren. Es sind Auszubildende aus den Berufen Industriekauffrau/-mann und Kaufleute für Büromanagement sowie Schüler der Höheren Berufsfachschule für Organisation und Officemanagement. Schulleiter Fred Mildenberger ist froh über die Genehmigung des Projektes „Aufbau einer Europaklasse mit Praktika im Ausland während der beruflichen Erstausbildung“.

Vierzehntägige Aufenthalte in London, Ankara, Bergen (NOR) und Pribram (CZ) werden von der Schule organisiert und von Erasmus+ finanziert. Insgesammt 48 deutsche Schüler aus dem dualen System und der höheren Berufsfachschule werden bis zum 31.08.2018 davon profitieren.

Fred Mildenberger ist überzeugt, dass alle Praktikanten von den intensiven Auslandserfahrungen profitieren werden: „Bildung ist nicht nur berufsspezifischer und allgemeinbildender Unterricht, sondern auch die Vermittlung von Fähigkeiten zur Bewältigung von Situationen, die man noch nicht kennt. Die Arbeitswelt in verschiedenen Ländern anschaulich zu erleben, stärkt die interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen.“ Durch theoretischen Unterricht können wichtige Soft Skills nicht erlernt werden.
Vor diesem Hintergrund dürfte die Re-Zertifizierung der „Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz“ nach fünf Jahren kein Problem darstellen.

Der zweite Durchgang mit Auslandspraktika ist für Juni 2017 geplant, zuvor werden die Herbstferienpraktika sorgfältig evaluiert. Interessierte Schüler der höheren Berufsfachschule, Berufsschüler und Ausbildungsbetriebe können sich ab Dezember beim Projektkoordinator - Oberstudienrat Michael Pelke – bewerben.