22 Auslandspraktikanten der BBS W hatten viel zu erzählen

Mit ihren drei Begleitlehrern Rosemarie Schneider-Pillny, Dominic Rudolphy und Michael Pelke hatten die Auslandspraktikanten nach zwei Wochen in Norwegen, Großbritannien, Tschechien und in der Türkei sehr viel Positives zu erzählen

Zum Ende der Herbstferien sind 22 Auslandspraktikanten der Berufsbildenden Schule Wirtschaft Idar-Oberstein heil und voller Begeisterung zurückgekehrt. Aus London, Bergen, Ankara und Pribram hatten sie viele positive Eindrücke mitgebracht und tauschten sich bei ihrem ersten Treffen in der Schule aus. Schulleiter Fred Mildenberger und Projektkoordinator Oberstudienrat Michael Pelke begrüßten die ersten Heimkehrer aus den vier Ländern, um ihnen auch den verdienten Europass auszuhändigen. Im Rahmen des europäischen Bildungsprogramms „Erasmus+“ wurden den Auszubildenden aus den Klassen Industriekaufleute, Großhandelskaufleute, Kaufleute für Büromanagement und den Schülern der Höheren Berufsfachschule für Organisation und Officemanagement die entsprechenden Praktikumsbescheinigungen ausgestellt.

Dabei erzählten die Teilnehmer gerne ihre Erlebnisse im Ausland. Die Auszubildende Michele Fuchs schilderte ihre Zeit in der Türkei: „Ich war mit meinem Praktikum sehr zufrieden und sehr froh, dass ich diese Erfahrung machen durfte. Ich hoffe, dass noch sehr viele Schüler nach mir dieses Praktikum durchführen werden. Ich glaube in keinem Land wie hier wird man so herzlich von allen aufgenommen. Jegliche Vorurteile, die ich hatte, sind wie weggeblasen.“

Kimberly Conradt aus der Höheren Berufsfachschule schreibt: „Während unseren Aufenthalts vom 07.-22.10.2016 in Tschechien (Pribram) haben meine fünf Freunde und ich sehr viel über die Stadt gelernt. Da ich dort in einer Schule gearbeitet habe, habe ich zudem viel über das dort vorhandene Schulsystem gelernt. Das Schönste an Tschechien ist mit Abstand die Hauptstadt. Prag ist eine wunderschöne Stadt, die man unbedingt mal gesehen haben muss. Da es eine sehr angenehme Zeit mit sehr netten Menschen war und es auch eine herausragende Erfahrung gewesen ist, würde ich es immer wieder machen. Ich empfehle jedem, diese Chance zu nutzen, es ist eine tolle Sache.“ Die deutschen Schüler wurden in Tschechien von gleichaltrigen Schülern der Wirtschaftsakademie und Partnerschule in Pribram im Praktikum begleitet. Der Abschied von ihnen fiel dann doch etwas schwer.

Im Jahr 2017 werden dann die nächsten vier Gruppen in die Partnerländer aufbrechen. Die Nachfrage bei Schülern und Auszubildenden der Berufsbildenden Schule Wirtschaft ist jedenfalls erfreulich hoch. Hierzu trägt auch die nahezu vollständige Finanzierung durch das EU-Bildungsprogramm bei, welche im kommenden Jahr weiterhin gesichert ist.