Erste Arbeits- und Lehr-/Lerntreffen im Landkreis Birkenfeld

Projektpartner und Schüler der Wirtschaftsakademie Pribram aus Mittelböhmen erlebten ein sehr intensives Wochenprogramm im Landkreis Birkenfeld

Der Landkreis Birkenfeld war erfreut, Gastgeber für tschechische Projektpartner im Bildungsprojekt Erasmus+ zu sein. Jungunternehmertum im Außenhandel steht im Focus des von der EU bis 2019 geförderten Projekts.

Nach dem Empfang durch Landrat Dr. Matthias Schneider standen erste Schüleraktivitäten zum Thema Start-up und Außenhandel auf dem Wochenprogramm.

Für die Schülerinnen und Schüler waren dies Besuche im Umweltcampus, in der Elisabethstiftung Birkenfeld, bei der Firma Howatherm (Brücken), bei Fissler Neubrücke, beim Zollamt am Flughafen Hahn sowie Unterricht und Referate zu Start-ups und Zollbestimmungen mit der Unterscheidung von EU- und Nicht-EU-Handel.

„Im Unterricht und bei den Prüfungen der IHK kommt oft die Frage, welche Vorteile der europäische Binnenmarkt hat. Dann sind die auswendig gelernten Antworten: ‚Freier Personen-, Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr‘ richtig. Was aber wirklich dahintersteckt hat uns der Vortrag des von Pressesprechers des Hauptzollamtes Koblenz, Thomas Molitor, klar vor Augen geführt. Alleine im Warenimport und -export gab es grundlegende Unterschiede zwischen EU- und Nicht-EU-Ländern im Melde- und Formularaufwand“, so Oberstudienrat Michael Pelke, Projektkoordinator der Berufsbildenden Schule Wirtschaft Idar-Oberstein.

Mit Blick auf die anstehende Fusion der beiden berufsbildenden Schulen Idar-Oberstein wird weiterhin das Zertifikat „Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz“ nach Zusage des Ministeriums in Mainz erhalten und möglichst mit anschließenden Bildungsprojekten erfüllt bleiben. Eine Verbindung von Praxis und Theorie in der Schulbildung, erweitert um internationalisierte Schulprogramme und einen interkulturellen EU-Rahmen, ist auch im Sinne aller aktuellen Projektpartner.